Geschichte des Roulettes
Das Roulettespiel in seiner heutigen Form basiert auf einer Erfindung des französischen Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal (1623-1662). Pascal benutzte den Prototyp des Roulettes, um die Gesetzmäßigkeiten der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu beweisen. Es zeigte sich, dass das wissenschaftliche Gerät mit der unbestechlichen Kugel ideal für das Glücksspiel geeignet war.
Rückblickend ist die Geschichte des Spieles so alt wie die Menschheit selbst, denn es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen, zu spielen. Seit jeher treibt ihn die Neugier in allen Belangen des Lebens und hat seine Evolution entscheidend beeinflusst. Wer dem Menschen sein Spiel nimmt, nimmt ihm ein Teil seines Glücks.
Ein dem heutigen Roulette ähnliches Spiel war vor 2000 Jahren im alten China bereits bekannt. Es hatte zu dieser Zeit religiösen Charakter, indem die Entscheidung des Zufalls das zukünftige Schicksal deuten half.
Die Spielidee gewann mit der Zeit immer mehr Freunde, und um 1750 erreichte das französische Roulette schließlich auch deutschen Boden. Zu dieser Zeit wurde auch in Bad Ems, einer der ältesten Spielbanken Deutschlands, bereits Roulette gespielt. Die Gewinnchancen für die Spieler standen damals schlechter als heute, denn um den Gewinn der Spielbanken nicht zu gefährden, war gegenüber der Zero noch eine zweite Zero platziert. Diese verringerte die Gewinnchance von 1/37 auf 1/38.
Grenzenlose Anerkennung und damit einen ungefährdeten Erfolg wurde dem Roulette spätestens dann zuteil, als François Blanc die bis dahin übliche zweite Zero abschaffte. Er erhöhte damit die Gewinnchancen der Spielenden und verhalf mit diesem einfachen Schachzug dem Roulette zu seinem heutigen Erfolg.